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Der immerwährende Kampf mit dem Zweifel, dass Worte schwach, beliebig und austauschbar geworden sind. Nicht mehr zu den verstockten Herzen im kreischenden Ton- und Bilderrausch durchdringen können.
Der Kampf mit der Angst, nichts mehr sagen zu wollen. Es nicht mehr zu können (weil das Müssen eh keine Notwendigkeit ist). Angst davor keine Angst & Zweifel mehr zu haben. Angst vor der Verstockung. Angst, das Falsche zu sagen, falsch verstanden zu werden, nicht verstanden zu werden. Angst vor der Auflösung der Gedanken in Verdichtung. Angst davor, Konservierungsstoff zu sein.

Die Hoffnung, den verstockten Herzen Mut entgegenzuwerfen – aus selbstgemachter Notwendigkeit.

Ein Kommentar

  1. Und auch mein Ohr wird tauber. Und hört doch. Und dann drängen so viele Worte auf Verstandenwerden, Verständnis und Zuneigung, daß ich sage: „Ja. Ich versuche zu verstehen, lege deinen Kopf an meine Brust.“

    Manchmal senke ich den Kopf, gehe, und sage kein Wort, aus der Angst, nicht verstanden zu werden, wobei mein Herz ganz still tuckert und zärtlich an deine Seite tritt. Ich will keine Angst vor dir haben, und spüre sie doch.

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