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Tausend Augenblickpunkte

Schon nach Erst nach neun Jahren Argwohnheim wird’s jetzt vierstellig. Feierlich darf ich verkünden, mit eben diesem hier, den tausendsten Beitrag geschrieben und veröffentlicht zu haben. Hätte ich das 2006 gedacht?

Eine digitale Heimat

Ist nur ein Blog hier, aber es ist meins“,  schrieb ich zum zweiten Geburtstag. Vieles in meinem Leben hat sich verändert, aber das gilt noch immer. Mein Blog ist eine Heimat. Mein Platz im Internet. Ein digitaler Ort, der bleibt. Wahrscheinlich ist es auch ein Tagebuch.
Nur – irgendwann habe ich aufgehört, wirklich über mich selbst zu schreiben. Vielleicht weil Freunde, Familie und Kollegen zu Lesern wurden. Die Schere im Kopf eben.  Und: Social Media kills the Lust auf Selbstdarstellung.  Es kommt einen bisweilen albern vor, dem sozialen Netzwerk-Rauschen eine weitere Fußnote1 hinzuzufügen.
In den ersten beiden Jahren waren es 900 Beiträge, in den darauffolgenden sieben Jahren nur noch 100.  Kommentare gibt’s seit Facebook und Twitter eh nur noch von Bots. Aber hey, ein paar der alten Bloggerinnen und Blogger von damals™ tauchen hier und dort im Feedreader, bei Facebook, Instagramm oder Twitter auf und das ist schön. Vielleicht sind ja auch hier noch ein paar Lesende geblieben?2

  1. hey, nix gegen Fußnoten im Allgemeinen! []
  2. fishing for comments like Onlinejournalismus 2013 []
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Der Kanarienvogel

«Griechenland ist nur der Kanarienvogel der Eurozone. Er ist der Schwächste, der zuerst stirbt, wenn Gas im Raum ist. Aber nicht schuld an dem Gas. Die Eurozone ist falsch konstruiert. Wir brauchen nicht mehr Geld. Wir müssen reden. Wir brauchen eine andere Politik.»

Sagt Yanis Varoufakis, neuer griechischer Finanzminister (Artikel von Constantin Seibt im Tagesanzeiger). Ich wage nicht zu behaupten in europäischer Finanzpolitik sattelfest zu sein, dennoch hoffe ich, dass die Griechen das Narrativ der alternativlosen Sparpolitik durchbrechen werden. Von Herzen alles Gute!

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Zur alten Post

Unterwegs. Ein irrer Wind, der den Schnee über die Straßen treibt und das Laub aus dem Wald jagt. Bei den wirbelnden Blättern, ein kurzer, seltsamer Anflug von Herbstgefühl. Ankommen. Nicht nur an einem Ort, sondern auch in einer anderen Zeit.

Diese albernen Gefühle immer. Möchte aber keines missen.