.keine ahnung, keine meinung
Ist es eigentlich vertretbar, zu manchen Dingen einfach keine Meinung zu haben?
Nehmen wir als Beispiel den Tod von Anna Nicole Smith. Das Beispiel erwähne ich, weil es zu den Ereignissen gehört, die für mich keinerlei Relevanz besitzen und über die ich mich auch nicht unterhalten könnte.
Dass unsere Informationsgesellschaft nicht unbedingt einen Mehrwert der Informationen mit sich bringt, sondern im Gegenteil, allgegenwärtiges gefährliches Halbwissen produziert, wird einem immer wieder bewusst, wenn man die Aussagen, über die man tagtäglich stolpert, einmal akribisch auf Wahrheit und Logik überprüft.
Mir passiert es hin und wieder, das ich in einer Diskussion auf einen Standpunkt festgenagelt werde, den ich selber gar nicht vertrete, einfach deswegen, weil ich vielleicht auch erst in der Diskussion einen Standpunkt finden will.
Bei mir ist Reden, Lesen und Schreiben immer auch Meinungssuche und wenn ich keine Ahnung habe, dann habe ich lieber auch keine Meinung!
Kategorie: Vermischtes 7 Kommentare »
am 11. Februar 2007 um 19:05 Uhr | #
am 11. Februar 2007 um 19:25 Uhr | #
am 11. Februar 2007 um 21:40 Uhr | #
am 11. Februar 2007 um 22:18 Uhr | #
am 12. Februar 2007 um 02:06 Uhr | #
Das merkt man heute noch.
Volksverdummung, ich hör dir trapsen. Alle anderen Leute würden das bestimmt auch hören, aber die haben Schäubles Gelaber im Ohr und machen kleine Spuckeblasen!
am 12. Februar 2007 um 20:48 Uhr | #
am 12. Februar 2007 um 23:25 Uhr | #
Ein Teil (egal wie groß der ist) musste und muss sich schon immer auf die Berater und Lobbyisten verlassen – also auf das was andere sagen. Kein Entscheidungsträger kann alle Feinheiten wissen – aber genau da haperts manchmal :-)
Genügend Beispiele gabs ja in letzter Zeit :-)