.tagtraumtrugbilder

Am anderen Ende der Hoffnung steht einer mit einem Zaunpfahl und winkt.
Ich glaube nicht an das Schicksal, aber ich weis das Dinge geschehen, die so geschehen sollen. Dass man manchmal einfach nur dasteht und sich wundert, welche Ereignisse an einem vorbeiziehen. Man beide Augen fest zukneift und wieder aufmacht, aber immer noch bleibt ein Schatten, wie der Rauch einer längst ausgelöschten Zigarette. Und plötzlich will man weg.

Der Wunsch weg zu rennen, schneller als alle Gedanken und Gefühle. Immer weiter, ohne je anzukommen, ohne sich einmal umzudrehen.

Wenn man sich dann hinsetzt und die Schuhe anzieht, ist es schon zu spät. Es sind die Schuhe, in denen man immer gelaufen ist. Alt, dreckig und abgenutzt. Sie haben einen lange getragen, aber bei diesem Lauf würden sie wie Betonklötze an den Füßen hängen. Es sind keine Schuhe.

Hinter einem liegen riesige Berge. Berge die man schon einmal bestiegen hat. Manchmal rollen noch Felsen donnernd ins Tal und schrecken einen auf. Dann lacht man drüber, vielleicht .

Am nächsten Tag vergisst man den Traum wieder. Oder erinnert sich nur noch an Schuhe, die zerissen im Schrank stehen.

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