.kleine postmoderne sommer-romantik in vier strophen

Auf den Feldern spreizt die Agrikultur ihren Weizen
und der Sommer smogt sich in die Poren.
Im Freibad, Bikinis nicht mit ihren Reizen geizen,
ich hab mein Herz im Krieg verloren.

Allein auf weiter Flur – einer stolzer Krieger,
Sommer, Wonne, Sonnencreme und du.
Nein, ein Krieger singt nicht Liebeslieder,
er hört nur träumend Liebesliedern zu.

Ein warmes Lächeln meiner holden Parfümierten,
ist mehr als alle Stimmen dieser Nacht,
mehr wert wie Ekel der Lebensgenierten,
viel mehr als das Warenhaus in seiner Pracht.

Was kümmert mich der Arbeitsmarkt, Vasallen,
Wenn wir den Tag zur Nacht, die Nacht zum Tage machen,
Heute sind’s wir, die im Krieg und in der Liebe fallen,
übermorgen – wenn wir wir alt sind, wer wird lachen?

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