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Schlaftturm

Wie die Zeugen Jehovas bei mir klingelten, aber nicht mit mir reden wollten. 

Von der personalisierten Online-Werbung hatte sich die Werbeindustrie einst viel versprochen. Kaum eines der Versprechen konnte sich halten. Das Warum klärt zum Beispiel dieser Artikel in der brand eins recht gut. Es gilt auch: Je mehr Werbung der Mensch zu sehen bekommt, desto aufdringlicher und häufiger muss die einzelne Werbebotschaft sein, um überhaupt noch wahrgenommen zu werden, desto mehr ignoriert der Empfänger, desto aufdringlicher und häufiger muss die …

In diesem Teufelskreis stumpft nicht nur der Empfänger ab, manchmal auch der Sender müde werden. So scheint es den Zeugen Jehovas zu ergehen.

Gestern Abend klingelt es an der Tür. An der Gegensprechanlage ein Herr. Guten Abend, er entschuldige die Störung, er hätte da Infos zu einen interessanten Vortrag, die er gern in den Briefkasten werfen würde.
Ja. Das sage ich in der Hoffnung, nicht halbfernmündlich noch weitere Informationen zu erhalten. Dazu muss man auch sagen, die Papiertonne befindet sich wenige Meter vom Briefkasten auf dem direkten Weg zur Wohnung. Das ist umweltpolitisch zwar fragwürdig, aber höchst praktisch.

Der Herr bedankt sich, ich lege auf. Ich vergesse die Sache.

Heute finde ich einen Flyer im Briefkasten. Er ist von den Zeugen Jehovas. Inhaltlich das Erwartbare. Ein wenig verwundert war ich nachträglich aber schon, dass der Herr nicht mit mir sprechen wollte.

Zum Trost gibt es auf dem Flyer aber einen QR-Code mit dem ich Feiern in meiner Nähe finden kann.

Farhampton

der_gelbe_regenschirm

Ich bin nicht so der Serien-Typ.
herrpunkt

Das habe ich bis etwa 2006 behauptet. Zu dieser Zeit habe ich viel abends und hinter dem Tresen gearbeitet. Irgendwann habe ich zwischen Feierabend und Schlaf mit How I met your mother S01E01 angefangen. Gestern habe ich die letzte Folge gesehen. In den Jahren dazwischen war die Serie ein Begleiter. Wie ein Soundtrack. Durch versuffte und versiffte Wohnheimnächte in der Berufsschule. In der internetlosen Wohnung im Tal am Bach. Mit der Liebsten auf dem Sofa.

Ein bisschen Wehmut über das Ende (und ein bisschen über das Ende)  bleibt, aber auch Dankbarkeit über neun Staffeln fantastische Unterhaltung, mit großartig erzählten Charakteren und Geschichten.

Schönere Worte, denen ich mich mehrheitlich anschließen könnte, hat Christian in „How I enjoyed your sitcom“ gefunden.

Put Your Hand(y)s Up In The Air*

papstwahl-2005-2013

Man kann Äpfel mit Birnen vergleichen. Dabei wird man Unterschiede feststellen. Was an dieser Bildgegenüberstellung hier falsch ist, könnt ihr bei Frank nachlesen.

*Den Titel habe ich dreist geklaut. Bei mir selbst höchstpersönlich! Schon im Februar 2007 habe ich den oben suggerierten Mediennutzungswandel im Craplog angeprangert.

September, release me

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Eine geprellte Rippe, eine neue Firma, zwei große Veranstaltungen, tausend Kleinkram. Der September hat sich durch mein Leben gefräst, wie ein Mähdrescher durchs Weizen-Feld.

Ich freu mir einen Baumstamm auf Oktober!