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	<title>blog.argwohnheim &#187; Sinnsucht</title>
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	<description>~ Augenblickpunkte ~</description>
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		<title>&#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 18:46:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>.markus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sinnsucht]]></category>

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		<description><![CDATA[Jetzt ist also dein K&#246;rper, dein K&#246;rper die Fabrik Reproduzierst du was begehrt wird oder wieder nur dich? Dient dir der Dampf als Antriebskraft Oder ist es gar Leidenschaft? Singt Gustav.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote>
<p>Jetzt ist also dein K&#246;rper, dein K&#246;rper die Fabrik<br />
Reproduzierst du was begehrt wird oder wieder nur dich?<br />
Dient dir der Dampf als Antriebskraft<br />
Oder ist es gar Leidenschaft?</p>
</blockquote>
<p>Singt <a title="Gustav - Soldatin oder Veteran" href="http://youtu.be/eLGz88GskbE">Gustav</a>.</p>

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		<title>Im Angesicht einer Excel-Tabelle</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Nov 2011 18:34:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>.markus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sinnsucht]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf allen Vieren krieche ich unter dem Tisch durch. Zu ihr. Warum ich nicht au&#223;en herum gehe, fragt sie mich. Das w&#228;re nicht albern, sage ich.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf allen Vieren krieche ich unter dem Tisch durch. Zu ihr. Warum ich nicht au&#223;en herum gehe, fragt sie mich. Das w&#228;re nicht albern, sage ich.</p>

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		<title>Abfahrt 20:10</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Dec 2010 21:11:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>.markus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sinnsucht]]></category>

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		<description><![CDATA[Klar, sagt man mit einem Einseitenmundwinkelgrinsen. Kein Problem. Gerne. Man l&#228;chelt etwas nerv&#246;s, weil der Wind geht und die Feuerzeugflamme st&#228;ndig ausgeht. Vielleicht sollte man das mit dem Rauchen bei diesem Hundewetter auch sein lassen. Obwohl die Hunde nichts daf&#252;r k&#246;nnen. Ein Gespr&#228;ch entsteht aus dem Wetter, unweigerlich landet man bei der Deutschen Bahn. Man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="cap">Klar, sagt man mit einem Einseitenmundwinkelgrinsen. Kein Problem. Gerne. Man l&#228;chelt etwas nerv&#246;s, weil der Wind geht und die Feuerzeugflamme st&#228;ndig ausgeht. Vielleicht sollte man das mit dem Rauchen bei diesem Hundewetter auch sein lassen. Obwohl die Hunde nichts daf&#252;r k&#246;nnen. Ein Gespr&#228;ch entsteht aus dem Wetter, unweigerlich landet man bei der Deutschen Bahn. Man steht ja am Bahnhof. Dieses kleine eingleisige Exemplar hat eine neue Anzeigetafel, auf die alle gespannt im 15-Sekunden-Takt blicken, als ob sich dadurch etwas &#228;ndern w&#252;rde. Als ob sich jemals etwas &#228;ndern w&#252;rde.</p>
<p>Man ist geduldiger geworden. Wartet auch mal bis der Kellner kommt. Oder der Lebensinhalt. Man ist in diesem Jahr wieder +1 alt geworden. Redet aber immer noch von <em>M&#228;dchen</em>. Sagt hin und wieder noch Alter, <em>Alter!</em> Wie das Rauchen eine schlechte Angewohnheit, aber besser mit Ironie zur tragen. Nein, eigentlich wartet man nicht mehr so viel. Man gew&#246;hnt sich an das Gef&#252;hl zu sp&#228;t zu sein. Etwas zu verpassen. Das ist l&#228;cherlich, wei&#223; man, sagt man sich. 2010 wird mein Jahr, hat man sich gesagt. War 2010 dein Jahr, hat man sich gefragt.</p>
<p><em>Man will ja irgendwann loskommen.</em></p>
<p>Man hilft dem alten Kerl beim Koffertragen. Zug raus, Treppe runter, Treppe hoch, Zug rein. Gerne. Sch&#246;nen Tag noch. Viel Spa&#223; im Urlaub. Leute kommen, Leute gehen. Solche und solche. Man hat Termine mit Leuten. Man hat einen Terminkalender. <em>Mein Gott, ich habe einen Terminkalender!<br />
</em>Die politischen Verh&#228;ltnisse sind katastrophal. Die Wut ist nicht verraucht. Sie raucht, aber sie brennt nicht mehr. Eigentlich wollte man das Streichholz sein. Wenigstens die Flamme. Man wartete auf das Feuerwerk und sah nur das Glimmen.</p>
<p>Man sitzt im Bus. Schaut nach drau&#223;en. In die Reihen der Hauptstra&#223;e ist eine Zahnl&#252;cke gerissen worden. Ein Haus fehlt. Wurde halt nicht mehr gebraucht, denkt man so beil&#228;ufig bei sich, wie man so denkt, wenn etwas am Bewusstsein vorbeizieht, aber dort nicht kratzt. Wenige hundert Meter weiter steht ein frisches Haus. Das Dach eingepackt in Schnee und Plastik. Die W&#228;nde im grauen Unterputzgewand trotzen dem Blick des Betrachters mit rustikalem Charme. Es geht alles so schnell. Das ist nicht angenehm. Es ist nicht alles so wichtig. Das ist angenehm. H&#228;user sind nicht so wichtig. Sie kommen und gehen.</p>
<p>2010 &#8211; ein Vierteljahrhundert alt. Da w&#252;hlt man noch eher stumpf, als mit Weisheit zu gl&#228;nzen, aber <em>doch doch doch</em>, was man ahnte, wird immer weniger &#252;berraschend mehr Wirklichkeit: Es ist das Sch&#246;ne. Es ist die Liebe. Es sind die Freunde. Es ist die Familie.</p>
<p><em>Man will ja irgendwann ankommen.</em></p>

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		<title>Der Sommer ist ein Fluss</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 19:30:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>.markus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sinnsucht]]></category>

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		<description><![CDATA[Vielleicht hilft es auch, sich das Leben als eine Art Autobahn vorzustellen. Wahrscheinlich aber auch nicht. Metaphern sind schlie&#223;lich nur der Versuch einem grauen Haus Farbe zu geben. Jedoch &#8211; und das ist hier der Punkt, Alter! &#8211; das Leben gewinnt immer mehr an Fahrt. Man k&#246;nnte von einer unwahrscheinlichen Rasanz sprechen. Zudem sogar von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="cap">Vielleicht hilft es auch, sich das Leben als eine Art Autobahn vorzustellen. Wahrscheinlich aber auch nicht. Metaphern sind schlie&#223;lich nur der Versuch einem grauen Haus Farbe zu geben. Jedoch &#8211; und das ist hier der Punkt, Alter! &#8211; das Leben gewinnt immer mehr an Fahrt. Man k&#246;nnte von einer unwahrscheinlichen Rasanz sprechen. Zudem sogar von einer unglaublichen Beschleunigung.</p>
<p>So hat der Sommer mit einem schon wieder die meiste Zeit damit verbracht, zu hei&#223;, zu kalt oder zu verregnet zu sein, bevor man merkt, dass die kleinen Bl&#252;ten an den B&#228;umen zu verdammt gro&#223;en &#196;pfeln geworden sind. Wer sich jetzt noch eine Badehose gekauft hat. Pech gehabt!</p>
<p>H&#246;chste Zeit innezuhalten. Zeit eine Blues-Platte aufzulegen, durch das regenbeschlagene Fenster mit Wehmut nach drau&#223;en zu blicken, wie der Herbstwind garstig an den noch gr&#252;nen Bl&#228;ttern zaust. Ein leises Ding, ein leises Dong, die Melancholie ist wieder zuhause.<br />
Wer wie ich den Herbst liebt, der wei&#223; doch, am Ende steht nur der Winter. Erbarmungslos. Und das ist nicht nur eine Frage der Jacke, meine Damen und Herren, es muss auch im Inneren warm sein. Als Anweisung f&#252;r den jahreszeitlichen Hausgebrauch empfehle ich die Maus Frederick aus dem Kinderbuch, die im Herbst Sonnenstrahlen, Farben und W&#246;rter f&#252;r den Winter sammelte.</p>
<p>Ein kleines bisschen Wehmut schwingt mir leise seufzend in der br&#252;llenden Alltagsgedankenflut. Zwischen den Telefonsymphonien und durch die Papierw&#228;lder klingt ein leises bisschen Trauergesang &#252;ber die nun verlorene Jahreszeit. Der Sommer war ein Fluss und wir verlassen ihn jetzt nass und ersch&#246;pft auf der anderen Seite.</p>

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		<title>Ohne Titel</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Jul 2010 11:25:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>.markus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich sollte mal wieder einen Baum f&#228;llen. Einen Baum f&#228;llen, ist wie einen Baum pflanzen. F&#252;r Ungeduldige. Sollte man einmal im Leben gemacht haben. Vielleicht auch einmal im Jahr. Immer begeisterungsf&#228;hig bleiben, sage ich mir. Das ist leicht mit einer Axt, sage ich mir. Weil ich ansonsten nur in einem Bl&#228;tterwald lebe.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich sollte mal wieder einen Baum f&#228;llen.</p>
<p>Einen Baum f&#228;llen, ist wie einen Baum pflanzen. F&#252;r Ungeduldige. Sollte man einmal im Leben gemacht haben. Vielleicht auch einmal im Jahr. Immer begeisterungsf&#228;hig bleiben, sage ich mir. Das ist leicht mit einer Axt, sage ich mir. Weil ich ansonsten nur in einem Bl&#228;tterwald lebe.</p>

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		<title>Wie die Faust aufs Auge des Hais</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 19:15:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>.markus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sinnsucht]]></category>

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		<description><![CDATA[Gerne w&#252;rde ich mein erworbenes Lexikon-Wissen in die Tat umsetzen, b&#246;te sich mir eine Gelegenheit. Das Leben ist eine Schule und auch ich dr&#252;cke die harte Bank der Wissensgesellschaft. Die eine oder andere Lektion verstaubt jedoch ungenutzt zwischen den Synapsen und verk&#252;mmert hinter den heute brauchbaren Kulturtechniken, wie etwa der Jpeg-Komprimierung und der PDF-Konvertierung. Ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="cap">Gerne w&#252;rde ich mein erworbenes Lexikon-Wissen in die Tat umsetzen, b&#246;te sich mir eine Gelegenheit. Das Leben ist eine Schule und auch ich dr&#252;cke die harte Bank der Wissensgesellschaft. Die eine oder andere Lektion verstaubt jedoch ungenutzt zwischen den Synapsen und verk&#252;mmert hinter den heute brauchbaren Kulturtechniken, wie etwa der Jpeg-Komprimierung und der PDF-Konvertierung. Ich wei&#223; aber ebenso, wie man ohne Streichholz, Feuerzeug und Schneidbrenner Feuer im Wald machen kann. Wie man einen Haiangriff abwehrt, wei&#223; ich auch.</p>
<p><em>Lieber Herrpunkt, da sei aber mal bitte froh, dass das ja theoretisch bleiben wird.</em></p>
<p>Lieber konstruierter Gespr&#228;chspartner, klar bin ich das. Jedoch zwickt bisweilen in diesem fetten Wohlstandsarsch hier der Wunsch, &#8220;mal wieder&#8221; ein gefahrenvolles Abenteuer zu bestehen. Von Angesicht zu Angesicht mit einer wilden Bestie seinen Mann zu stehen.<br />
Wenn ich des Nachts in meinem K&#228;mmerlein bei Funzel und F&#252;llfederhalter dasitze, die Rechnungen aus der Ablage nehme und seufzend wieder zur&#252;cklege, ertr&#228;ume ich mir aus der darbenden Zimmerpflanze einen wilden, bl&#252;henden Dschungel. Mit Tigern mit Streifen mit Fauchen im Farn. In der Ferne h&#246;re ich eine Trommel. Zwischen den Urwaldriesen erschnuppere ich den Geruch eines Feuers. Menschen! Lautlos schleiche ich mich an und&#8230; schlitze die 1. Mahnung DIN-gerecht auf.</p>
<p>Auch wenn mein Intellekt teilzeitlich wie meine Zimmerpflanze im Winter verk&#252;mmert, meine ich doch in letzter Zeit irgendwo gelesen zu haben, dass Schopenhauer irgendwie meinte, dass die Menschen zwischen den &#220;beln Not und Langweile pendeln. Wir als Wohlstandsgesellschaft schlagen da nat&#252;rlich steil in Richtung Langweile aus. Verifizier ich dir, Alter! Friss das Fernsehprogramm als Beweis!<br />
Auch Michael Crichton, Autor von Jurassic Park und sonst nicht unbedingt der Philiosophie verd&#228;chtig, bringt das in Timelime sch&#246;n auf den Punkt, in dem er eine Figur etwas sagen l&#228;sst, das ich hier sinngem&#228;&#223; wiedergebe: Die Not des Menschens im 21. Jahrhundert wird die Langweile sein.<br />
Ich setze mich ins gemachte Gedankennest und lasse das mal so stehen.</p>
<p>Um zur derzeitigen, wirklichen Not des Menschen zu kommen. Es tobt gerade eine f&#252;rchterliche Debatte, die erschreckende Geisteshaltungen zum Vorschein bringt. Speerspitze der Diskussion ist unser allseits beliebter (Ironie!) Au&#223;enminister (Ironie der Demokratie!) Guido Westerwelle, der die Hartz-IV-S&#228;tze f&#252;r zu hoch h&#228;lt.<br />
Erschreckend ist, wie pauschalisiert diese Debatte vonstatten geht. Die &#252;berladene Begrifflichkeit &#8220;Hartz-IV-Empf&#228;nger&#8221; wird mit allerlei Zahlen in den Kampf Wirtschaftlichkeit gegen Sozialstaat geschickt. Ich schwanke zwischen Wut, Betroffenheit und Trauer, welche Ma&#223;st&#228;be da an die W&#252;rde des Menschen gelegt werden. Ich selber bin nicht hilfsbed&#252;rftig, jedoch aufgrund meiner pers&#246;nlichen Ausbildung derzeit etwas unterfinanziert. Formulare, Antr&#228;ge und Gesuche kenne ich inzwischen gut und kann mir vorstellen, welchen Frust es bringt und was f&#252;r eine Erniedrigung so ein von Beh&#246;rden Gnaden abh&#228;ngiges Leben sein muss. Ich wei&#223;, dass auf einen Schmarotzer zehn Menschenschicksale kommen, auf einen Abzocker zehn Menschen, die in unserer Arbeitsgesellschaft nie einen Platz finden k&#246;nnen, weil es in unserer Gesellschaft keinen Platz f&#252;r diese Menschen gibt.<br />
Ich frage mich, ob man den Menschen in den Politiker reinpr&#252;geln, oder den Politiker aus dem Menschen herauspr&#252;geln sollte.<br />
Einem echten Hai jedenfalls k&#246;nnte man zu Abwehr jedenfalls ordentlich die Fresse polieren. Aber Vorsicht! <em>Denn was Sie jetzt unbedingt wissen sollten:</em> Einen Haiangriff wehrt man &#252;brigens damit ab, dass man dem Hai auf die Augen oder die Kiemen schl&#228;gt. Die Schnauze ist da wohl die schlechtere Wahl, sagen Fachleute, die sich mit solchen Themen <em>herumschlagen</em> m&#252;ssen. Ich selber bin eher der etwas &#228;ngstlichere Typ und w&#252;rde wohl kaum fr&#246;hlich &#8220;Hallo&#8221; zu einem Hai sagen.</p>
<p><em>Was Sie aber jetzt noch erfahren sollten:</em> Diesen Beitrag habe ich exklusiv im Stehen verfasst, weil mir der R&#252;cken etwas weh tut vom vielen Sitzen heute.</p>

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		<title>Der kleine Mann</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Dec 2009 21:21:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>.markus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sinnsucht]]></category>

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		<description><![CDATA[Der kleine Mann ging endlich auf die Stra&#223;e. Die ging er dann so entlang. Wird sich ja doch nichts &#228;ndern, sagte er halblaut vor sich hin und betrachtete missmutig Plakate verblichener Versprechen. Ein Butterbrot, das w&#228;r doch jetzt was. Da wei&#223; man, was man hat.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der kleine Mann ging endlich auf die Stra&#223;e. Die ging er dann so entlang. Wird sich ja doch nichts &#228;ndern, sagte er halblaut vor sich hin und betrachtete missmutig Plakate verblichener Versprechen. Ein Butterbrot, das w&#228;r doch jetzt was. Da wei&#223; man, was man hat.</p>

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		<title>Heute hier &#8211; morgen hier</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Oct 2009 20:34:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>.markus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sinnsucht]]></category>

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		<description><![CDATA[Wo ist der Sommer? Wo warst du? Hier bist du jetzt. Treibst mit den F&#252;&#223;en die Bl&#228;tter durch die Stra&#223;en.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wo ist der Sommer? Wo warst du? Hier bist du jetzt. Treibst mit den F&#252;&#223;en die Bl&#228;tter durch die Stra&#223;en.</p>

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		<title>Warum ich kein Eiskunstl&#228;ufer geworden bin</title>
		<link>http://blog.argwohnheim.de/2009/05/03/warum-ich-kein-eiskunstlaeufer-geworden-bin/</link>
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		<pubDate>Sun, 03 May 2009 20:50:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>.markus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Humorvolles]]></category>
		<category><![CDATA[Sinnsucht]]></category>

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		<description><![CDATA[Warum ich damals kein Eiskunstl&#228;ufer geworden bin, ist eine lange Geschichte, die mit meiner Geburt beginnt und vorl&#228;ufig damit endet, dass ich jetzt hier sitze und diese Zeilen schreibe, ohne Eiskunstl&#228;ufer zu sein. Die Verkettung von Umst&#228;nden, Situationen und Entscheidungen im eigenen Leben f&#252;hren manchmal zu seltsamen Ereignissen. Ha, was f&#252;r ein Zufall, sagt man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="cap">Warum ich damals kein Eiskunstl&#228;ufer geworden bin, ist eine lange Geschichte, die mit meiner Geburt beginnt und vorl&#228;ufig damit endet, dass ich jetzt hier sitze und diese Zeilen schreibe, ohne Eiskunstl&#228;ufer zu sein. Die Verkettung von Umst&#228;nden, Situationen und Entscheidungen im eigenen Leben f&#252;hren manchmal zu seltsamen Ereignissen.<br />
Ha, was f&#252;r ein Zufall, sagt man gerne, wenn man sich unerwartet an Orten trifft. H&#228;tte der schei&#223; Schmetterling doch mit seinen Fl&#252;geln geschlagen, denkt man dann, wenn man die Sympathie zu dieser Person eher mit deren Abwesenheit verbindet. Zuf&#228;lle trifft man aber &#252;berall. Mit ein oder zwei bin ich auch mal ein Bier trinken gewesen.</p>
<p>In meinen j&#252;ngeren Jahren las ich bisweilen gerne B&#252;cher, die meinen Horizont &#252;berstiegen &#8211; ich kaute daran, wie ein Vegetarier an einem St&#252;ck Fleisch, mit der Hoffnung, dass ihm dieses deswegen schmecken m&#246;ge. Viel von den B&#252;chern ist nat&#252;rlich nicht geblieben, au&#223;er vielleicht einem &#8220;habe ich mal gelesen&#8221;. Zu einem dieser B&#252;cher geh&#246;rte Arnolds Stadler &#8220;Ein hinreissender Schrotth&#228;ndler&#8221;, vielleicht war es auch ein anderes Werk von ihm. Der Autor war mir schon allein geografisch sympathisch, da sein Heimatdorf dem Dorf meiner Jugend nur wenige Kilometer entfernt war. Zudem nimmt er das Landleben so sch&#246;n auf die spitze Feder und wer abseits st&#228;dtischer Sozialstrukturen aufwuchs, wei&#223; wie die Kirche im Dorf blieb. W&#228;hrend ich damals beifahrend im Auto sa&#223; und so in diesem Buch herumlas, wurden pl&#246;tzlich ein Ort und ein Haus namentlich erw&#228;hnt, die in genau diesem Augenblick auch an der Autofensterscheibe vorbeizogen. Potzblitz &#8211; h&#228;tte ich sicher gedacht, wenn ich dieses Wort schon damals dem passiven Wortschatz entrissen h&#228;tte &#8211; Zuf&#228;lle gibt&#8217;s.</p>
<p>Weil auch sonst so viele Dinge passieren, Personen vorbeiziehen und Tage verstreichen, sollte man vielleicht mal einfach kurz anhalten, sich hinsetzen und nachdenken. Was keineswegs einfach ist, denn der Mensch ist ein komischer Mensch. Die Betrachtungen von Hautunreinheiten morgens im Spiegel d&#252;rften zeitlich gemessen die Nachdenkphasen der Selbstreflexion &#252;bersteigen. Was wiederum auch Vorteile hat. Gewisse Hautflecken, gedanklich mit Linien verbunden, ergeben hin und wieder mehr Sinn, als diese verdammte Gr&#252;belei, die gestrige Gedanken und Gef&#252;hle k&#228;ut und wiederk&#228;ut. Die Denkkuh mit vier Gehirnen: Mensch. Selbstbetrachtungen, sofern sie nicht vor dem Spiegel passieren, geh&#246;ren zu den Dingen, gegen die man sich eben manchmal auch durchaus mit Humor wappnen sollte, damit man einen fiesen Gedanken, der sich einschleichen will, mit einem Lachen erschlagen kann.</p>
<p>&#8220;Was w&#228;re wenn&#8221;, und wenn man noch jung ist, der noch gemeinere Zwillingsbruder, &#8220;was wird wenn&#8221;, sind hungrige Begleiter, die einen allzu oft nur zerfressen. Wie Sehnsucht. Die Sehnsucht ern&#228;hrt nicht, die Sehnsucht verzehrt dich.</p>
<p>Ach ja. Warum ich damals kein Eiskunstl&#228;ufer geworden bin: Warum h&#228;tte ich auch sollen?</p>

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		<title>Seinsamkeiten</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Mar 2009 21:32:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>.markus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sinnsucht]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach einer Fastpause. Worte ber&#252;hren wieder. Es sind wieder Bilder im Kopf. Eigene Bilder. Eigene Wortbilder. Vielleicht ist das Internet schuld gewesen, dass es immer mehr zwischen Mensch und Mensch gebracht hat. Ein Wall aus Kommunikationsm&#246;glichkeiten. Da sollte mal jemand ausf&#252;hrlich dr&#252;ber nachdenken. Denn zwischen den Zeigefingern der Verteufler und den Daumen der Verg&#246;tterer gibt es zuwenig &#220;berlegungen und zuviel Meinungen. Zuviel Reproduktion dessen, was schon im Original nervte. Der n&#228;chste gro&#223;e Schritt muss eine radikale Reduzierung werden. Man muss sich die mentalen Finger in die Ohren stecken und &#8220;la la la&#8221; singen k&#246;nnen. Das werde ich auch lernen m&#252;ssen.</p>
<p>Eine Medienrevolution k&#246;nnte sich doch mal gegen allgegenw&#228;rtige Zerstreuung, den Sensationsstaffellauf und die Medienk&#228;lte richten.</p>

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