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	<title>blog.argwohnheim &#187; Blogs</title>
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	<description>~ Augenblickpunkte ~</description>
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		<title>Wer schreibt, kann auch lesen</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Aug 2011 16:36:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>.markus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[The Times They Are a-Changin&#8217;. Wer h&#228;tte gedacht, dass ich mal Dylan am Anfang eines Blogposts (siehe auch: Eintrages) zitiere, Songs mag, in denen M&#228;nner hoch singen (und ich das zugebe) und zum Zwecke einer Lesung in T&#252;bingen sein werde. Wieauchimmer, Das Letz niest und das tut es nicht zum ersten Mal, wie die r&#246;mische [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="cap">T<em>he Times They Are a-Changin&#8217;.</em> Wer h&#228;tte gedacht, dass ich mal Dylan am Anfang eines Blogposts (siehe auch: <em>Eintrages)</em> zitiere, Songs mag, in denen M&#228;nner hoch singen (und ich das zugebe) <strong>und</strong> zum Zwecke einer Lesung in T&#252;bingen sein werde.</p>
<p>Wieauchimmer, <strong><a href="http://www.das-letz-niest.de/">Das Letz niest</a></strong> und das tut es nicht zum ersten Mal, wie die r&#246;mische Ziffern ank&#252;ndigen. Mit mir lesen unter anderem auch die wunderbaren Initiatoren Wolfang Brenner und Uli Eder (der mich auch einlud, selber schuld!) und der phantastische <a href="http://nach21.wordpress.com/">hoch21</a>.</p>
<p>English-sportsman-like habe ich Herausforderungen immer gerne pers&#246;nlich mit Handschlag begr&#252;&#223;t. Ich organisiere Open-Air-Veranstaltungen (Wetter, Alter!) fahre ein gelbes Auto, womit ich jeden Post-und Taxiwitz diesseits der Donau kennen d&#252;rfte und lese nun laut am 2. Oktober in T&#252;bingen (Publikum, Alter!).</p>
<p><img height="565" alt="plakat6 400" src="http://blog.argwohnheim.de/wp-content/uploads/2011/08/plakat6_400.jpg" width="400" /></p>

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		<title>Blogs in Zeiten *</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Jun 2011 20:19:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>.markus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogs]]></category>

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		<description><![CDATA[Kleine Vorgeschichte: Seitdem mich meine F&#228;higkeit Improvisation und rohe Gewalt zu mischen zum Computerexperten im Familien- und Freundeskreis gemacht hat, predige ich Backups. Leute echt jetzt, macht Backups! Zwei meiner Laptops suicidierten. Nun ja. Ich hatte Wasser gepredigt. Meine in jahrelanger Kleinarbeit gehegte und gepflegte Feed-Liste starb einen digitalen Tod. Seitdem sammel ich die alten, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="cap">Kleine Vorgeschichte: Seitdem mich meine F&#228;higkeit Improvisation und rohe Gewalt zu mischen zum Computerexperten im Familien- und Freundeskreis gemacht hat, predige ich Backups. Leute echt jetzt, macht Backups! Zwei meiner Laptops suicidierten. Nun ja. Ich hatte Wasser gepredigt. Meine in jahrelanger Kleinarbeit gehegte und gepflegte Feed-Liste starb einen digitalen Tod. Seitdem sammel ich die alten, liebgewonnenen Feeds wieder ein, so gut sich das eben noch rekonstruieren l&#228;sst. Viele Blogs gibt es auch nicht mehr oder die letzten Beitr&#228;ge sind &#228;lter als Monate oder Jahre.</p>
<p>Aber Freunde, so langsam k&#246;nnte man sich doch (wieder oder endlich mal?) so richtig mit dem Bloggen an sich anfreunden. Die Debatten (S&#228;ue durchs Dorf, Relevanz, &#228;h.. und noch mehr Relevanz?) sind schon lange tot. Die Geltungssucht sternwortwitzelt auf <del>Favstar</del> Twitter. Dem Volk gefallen Dinge auf Facebook.</p>
<p>Liebe noch mitlesende Veteranen, Beteiligte alter Diskussionen, gibt es euch noch? Wo stehen die Blogs heute? Oder wie l&#228;ufts? Oder hat sich das Ganze ausgesessen?</p>
<p>*<br />
<sub>a.) des Wandels<br />
b.) der Cholera<br />
c.) der Evolution lustiger Katzenvideos<br />
d.) der Zeit<br />
e.) der unsinnigen Aufz&#228;hlung m&#246;glicher Titelvarianten</sub></p>

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		<title>Mein erstes Mal</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Feb 2010 20:19:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>.markus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogs]]></category>

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		<description><![CDATA[Hier geschahen bisher nur Geschichten, Texte und Bilder. Dass ich pl&#246;tzlich in einer Radiosendung auftauchte, ist die Schuld von hoch21. Wer sehen h&#246;ren will, wie der Markus dem Marcus bei der Sendung Trackback des Radiosenders Fritz unter dem Motto &#8220;Blogger privat&#8221; Rede und Antwort stand, kann das genau hier tun. Ich bin so lang im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier geschahen bisher nur Geschichten, Texte und Bilder. Dass ich pl&#246;tzlich in einer Radiosendung auftauchte, ist die Schuld von <a href="http://nach21.wordpress.com/2010/02/20/im-radio-rulpsen/">hoch21</a>. Wer <del>sehen</del> h&#246;ren will, wie der Markus dem Marcus bei der Sendung <em>Trackback</em> des Radiosenders Fritz unter dem Motto &#8220;Blogger privat&#8221; Rede und Antwort stand, kann das genau <a href="http://trackback.fritz.de/2010/02/27/trb-169-fremdfolgen-datenfreihafen-offene-wlans-rechtsanwaltberwertung-herrpunkt/">hier</a> tun.</p>
<p><sub>Ich bin so lang im Keller, die Aufregung etwas nachzittern lassen.</sub></p>

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		<title>Sosntisges</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Dec 2009 18:17:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>.markus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogs]]></category>

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		<description><![CDATA[Das mache ich, wenn ich ganz schnell &#8220;Sonstiges&#8221; schreiben will, aber nicht dabei zusehe. Das geht jetzt nat&#252;rlich etwas an der Aufgabenstellung vorbei, denn die Frage lautete: &#8220;Was ich mache, wenn niemand zusieht&#8221;, denn: Juhu! Ich habe ein St&#246;ckchen bekommen. Wenn man diesen Satz fr&#252;her laut &#228;u&#223;erte, wurde man mit einem Blick bedacht, der zwischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das mache ich, wenn ich ganz schnell &#8220;Sonstiges&#8221; schreiben will, aber nicht dabei zusehe. Das geht jetzt nat&#252;rlich etwas an der Aufgabenstellung vorbei, denn die Frage lautete: &#8220;Was ich mache, wenn niemand zusieht&#8221;, denn:</p>
<p>Juhu! Ich habe ein <a title="Wer Link-Beschreibungen liest ist doof!" href="http://socialissuesandstuff.com/2009/12/10/liveblogging-niemand/">St&#246;ckchen</a> bekommen.</p>
<p>Wenn man diesen Satz fr&#252;her laut &#228;u&#223;erte, wurde man mit einem Blick bedacht, der zwischen mitleidigem Streicheln und Zwangsjacke hervorholen lag. St&#246;ckchen sind von Blog zu Blog weitergereichte Aufgaben- bzw. Fragestellungen. So <a href="http://blog.argwohnheim.de/2007/05/05/buecher-und-ich-ein-stock/">beantwortete</a> ich hier beispielsweise schon Fragen zu B&#252;chern. Saudoof sind diese St&#246;ckchen, aber &#8211; Rechtfertigungskomplex! &#8211; sie machen Spa&#223;. Kenner wissen, dass ich mir an dieser Stelle noch ein paar ironische Bemerkungen zu St&#246;ckchen und Blogs allgemein verkneife.</p>
<p><strong>Was mache ich, wenn niemand zusieht?</strong> Ein erster Impuls, lakonisch mit &#8220;in der Nase bohren&#8221; zu antworten, schiebe ich mal beiseite und pr&#228;sentiere von den vielen Dingen, die ich so alleine f&#252;r mich hin tue, ein paar sorgf&#228;ltig ausgew&#228;hlte Aktivit&#228;ten.</p>
<p><img height="350" alt="IMG 1156" src="http://blog.argwohnheim.de/wp-content/uploads/2009/12/img-1156.jpg" width="450" /></p>
<p><strong>1. Ich esse Schokoladen-Lebkuchen von <em>Di&#228;tLine</em>.</strong> Das hatte mit ungeschickter Produktplatzierung im Supermarkt und auch mit mangelndem kognitiven Wahrnehmen meinerseits zu tun. Wenn man Pappe mit unges&#252;&#223;ter Backschokolade &#252;berziehen w&#252;rde, k&#246;nnte man &#252;brigens den Geschmack t&#228;uschend echt imitieren.</p>
<p><img height="324" alt="IMG 1150" src="http://blog.argwohnheim.de/wp-content/uploads/2009/12/img-1150.jpg" width="450" /></p>
<p><strong>2. Ich rede mit meiner Ente.</strong> Wenn man hin und wieder allein zuhause ist, braucht man auch mal jemanden zum Reden. Da ich &#8211; grob gesch&#228;tzt  &#8211; nur 1,19 % meiner Lebenszeit in der Badewanne verbringe, habe ich die Ente auf die heutige Arbeitsmarktsituation aufmerksam gemacht. Das man flexibel bleiben m&#252;sse und nicht w&#228;hlerisch sein d&#252;rfe, was den Zweitjob anbelange. (klar, dass die Frage jetzt kommen muss: Nein, WC-Putzen wollte sie partout nicht, was aber auch mit dem Markenrecht zusammenh&#228;ngen k&#246;nnte).</p>
<p><img height="337" alt="IMG 1161" src="http://blog.argwohnheim.de/wp-content/uploads/2009/12/img-1161.jpg" width="450" /></p>
<p><strong>3. Ich denke mir lustige Metaphern und Vergleiche aus.</strong> &#8220;Das f&#252;hlt sich so an, als w&#252;rde man nackt durch die kalte Wohnung laufen, nur mit Wollsocken bekleidet&#8221;. &#8220;Ein L&#246;we, den man ins Badezimmer sperrt, singt auch nicht Last Christmas&#8221;. &#8220;Den Werber von der <em>Line</em> lassen&#8221;.</p>
<p>Zur Historie: <a href="http://socialissuesandstuff.com/2009/12/10/liveblogging-niemand/">Sebastian</a>, der gerade live blogt, warf mir das St&#246;ckchen zu, das ihm von <a href="http://nach21.wordpress.com/2009/12/08/was-ich-mache-wenn-niemand-zusieht/">hoch21</a> &#252;berreicht wurde, von dessen Eintrag ich mich &#8211; etwas &#8211; inspirieren lie&#223;, der es wiederum <a href="http://happyschnitzel.wordpress.com/2009/12/07/what-do-you-do-when-nobodys-watching/">Sue</a> aufs Auge gedr&#252;ckt bekam und so weiter und so fort&#8230;</p>
<p>Nach ausf&#252;hrlicher Recherche und dem Kontaktieren von Experten und Fachleuten auf dem Gebiet der Blogistik und des Social-Networking, ist mir klar geworden, dass nun zwingender Handlungsbedarf besteht. Das Holz geht nun an den zu unser aller Leidwesen, monatelang schweigsamen <a href="http://graffiti-hagen.de/blog/">Simon</a> und den sehr gesch&#228;tzten &#8220;eigentlich-ist-mein-Blog-ja-st&#246;ckchenfrei&#8221; <a href="http://rob-log.de/">r|ob</a>. Now it&#8217;s your turn!</p>

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		<title>Unlust</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Feb 2009 19:57:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>.markus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogs]]></category>

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		<description><![CDATA[Sieht so aus&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://socialissuesandstuff.com/2009/02/13/schon-wieder-freitag/">Sieht</a> <a href="http://citronengras.de/schon-wieder-februar/">so</a> <a href="http://www.dia-blog.de/2009/02/lust/">aus</a>&#8230;</p>

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		<title>Wie man, Heilmann</title>
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		<pubDate>Sun, 16 Nov 2008 16:27:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>.markus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogs]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie man sich wieder gemeinsam am Konsens bes&#228;uft, hetzt und Messer wetzt, um eine Blogsau zu treiben und zu schlachten, wo scharfe kritische Worte oder ein bisschen Spott gen&#252;gt h&#228;tten. Wie man die Meinungsfreiheit als Banner f&#252;r einen Schlachtzug instrumentalisiert. Wie man sich als Vertreter einer kritischen Gegen&#246;ffentlichkeit der selben Mechanismen bedient, die man anderen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie man sich wieder gemeinsam am Konsens bes&#228;uft, hetzt und Messer wetzt, um eine  Blogsau zu treiben und zu schlachten, wo scharfe kritische Worte oder ein bisschen Spott gen&#252;gt h&#228;tten. Wie man die Meinungsfreiheit als Banner f&#252;r einen Schlachtzug instrumentalisiert. Wie man sich als Vertreter einer kritischen Gegen&#246;ffentlichkeit der selben Mechanismen bedient, die man anderen vorwirft.</p>
<p>Es geht doch auch anders: <a href="http://mspro.blogspot.com/2008/11/heilmann.html">Recherche</a>, <a href="http://citronengras.de/gestern-2/">Reflektion</a> und <a href="http://www.datenschutzbeauftragter-online.de/das-wikipedia-syndrom/">Anstand</a>.</p>

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		<title>Get Well Soon</title>
		<link>http://blog.argwohnheim.de/2008/11/12/get-well-soon/</link>
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		<pubDate>Wed, 12 Nov 2008 21:28:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>.markus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogs]]></category>
		<category><![CDATA[Empfehlungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Liebeserkl&#228;rung. Es gab eine Zeit in meinem Leben, in der Virtualit&#228;t nur eine Sehnsucht und nicht Realit&#228;t1 war. Kurz nachdem der kleine Indianer seinen letzten Pfeil verschossen hatte, Detektivclubs wegen ausbleibender F&#228;lle schlossen und das Baumhaus sich l&#228;ngst von Moos und Flechten gr&#252;n f&#228;rbte, tauchte das Internet in meinem Leben auf. Die Sehnsucht nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Liebeserkl&#228;rung.</p>
<p><img src="http://blog.argwohnheim.de/wp-content/uploads/2008/11/img-8185.jpg" alt="IMG 8185" width="496" height="371" /></p>
<p class="cap">Es gab eine Zeit in meinem Leben, in der Virtualit&#228;t nur eine Sehnsucht und nicht Realit&#228;t<sup><a href="http://blog.argwohnheim.de/2008/11/12/get-well-soon/#footnote_0_1362" id="identifier_0_1362" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Hinweis: Ich kann f&amp;#252;r solche Wortwitze nichts, sie kommen durch mich durch. Ach, ich bin doch letztlich nur ein Medium">1</a></sup> war. Kurz nachdem der kleine Indianer seinen letzten Pfeil verschossen hatte, Detektivclubs wegen ausbleibender F&#228;lle schlossen und das Baumhaus sich l&#228;ngst von Moos und Flechten gr&#252;n f&#228;rbte, tauchte das Internet in meinem Leben auf. Die Sehnsucht nach den unbekannten Weiten der Welt. Nicht in Form einer kleinen Adresszeile am oberen Rande des Bildschirmes, sondern als gebundenes Papier in Form einer Zeitschrift<sup><a href="http://blog.argwohnheim.de/2008/11/12/get-well-soon/#footnote_1_1362" id="identifier_1_1362" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="gibt&amp;#8217;s das heute noch? Zeitschriften &amp;#252;ber das Internet?">2</a></sup>. &#8220;<em>Das Internet</em>&#8220;, raunte man damals, &#8220;<em>das wird noch mal ganz gro&#223; rauskommen</em>&#8220;. Wie das in so einer Zeitschrift ist, gab es Artikel. Artikel &#252;ber Technik (ungelesen). Artikel &#252;ber Erotik im Netz (Bekenne, ja: &#8220;gelesen&#8221;. WIR hatten ja vorher nix, nur Unterw&#228;schekataloge) und einmal eine Abhandlung &#252;ber Netzliteratur und das Aufkommen von heute &#8220;Blogs&#8221; genannten Netztageb&#252;chern. Ich lese, seit dem ich es kann. Gerne und viel. Hier wurde mir Literatur versprochen. Gro&#223;e und kleine Momente des menschlichen Lebens. Pers&#246;nlich. In Worte verpackt, die in kaum in B&#252;chern ihr flauschiges Pl&#228;tzchen finden w&#252;rden. Emotionen und Gef&#252;hle, wild und frei in den unendlichen Weiten des Internets sirrend, singend, br&#252;llend, resonierend. Das Bild, das ich mir vom &#8220;Schreiben ins Internet&#8221; machte, habe ich heute redigiert. Das farbenfrohe Wunschgem&#228;lde ist einem diffusen Farbenrauschen gewichen, das durch Gleichf&#246;rmigkeit benebelt. Vielleicht k&#246;nnte man auch die Geschichte eines Perlentauchers als Metapher bem&#252;hen. Tausendmal in die Tiefe hinab gestiegen und selten eine Perle gefunden.</p>
<p>Dennoch (ich klammer hier mal die Menschen aus, die ich hier eh jedes Mal verlinke und lobe) gibt es in all dem &#246;den Infotainment-Mist, genau diese fantastischen kleinen und gro&#223;en Wunderwerke schriftlicher Kunst, die man mir, oder die ich mir einmal versprochen hatte. Die wirklich ganz gro&#223;e &#8220;<a href="http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/448797">Keine Geschichte &#252;ber die Selbstm&#246;rderin, die mir in der Klapse das Leben gerettet hat</a>.&#8221; von hoch21 (<a href="http://nach21.wordpress.com/">Blog</a>/<a href="http://twitter.com/hoch21">Twitter</a>) oder die immer wieder fantastische <a href="http://silent-diva.blogspot.com/">Silent Tiffy</a>, die gerade hoffentlich <a href="http://silent-diva.blogspot.com/2008/11/sozialerhebung-wnscht-das-volk-mein.html">nicht nur den Gedanken tr&#228;gt</a>, ein Buch zu schreiben, sondern das auch macht.</p>
<p>Daf&#252;r: Danke.</p>
<p>P.S. Namenspate f&#252;r diesen Artikel ist &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Get_Well_Soon">Get well soon</a>&#8220;. <a href="http://de.youtube.com/watch?v=rW_PBQcrKH8">Reinh&#246;ren</a>!</p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_1362" class="footnote">Hinweis: Ich kann f&#252;r solche Wortwitze nichts, sie kommen durch mich durch. Ach, ich bin doch letztlich nur ein Medium</li><li id="footnote_1_1362" class="footnote">gibt&#8217;s das heute noch? Zeitschriften &#252;ber das Internet?</li></ol>
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		<title>Ketchup</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Jul 2008 15:08:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>.markus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogs]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Selten schrieb ich in letzter Zeit &#252;ber das Bloggen. Aus gutem Grund. F&#252;r die meisten Leser d&#252;rfte interessanter sein, dass ich beim Verfassen dieses Beitrages eine ganze Packung Pistazien knackte und drei Gl&#228;ser Orangensaft &#8211; gemischt mit Wasser im Verh&#228;ltnis 2/3 &#8211; trank. Nach einer Phase der Emanzipation, in der ich mich aus dem Zirkus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="cap">Selten schrieb ich in letzter Zeit &#252;ber das Bloggen. Aus gutem Grund. F&#252;r die meisten Leser d&#252;rfte interessanter sein, dass ich beim Verfassen dieses Beitrages eine ganze Packung Pistazien knackte und drei Gl&#228;ser Orangensaft &#8211; gemischt mit Wasser im Verh&#228;ltnis 2/3 &#8211; trank. Nach einer Phase der Emanzipation, in der ich mich aus dem Zirkus der Aufmerksamkeit verabschiedete, um fortan kleine, aber eigene Br&#246;tchen zu backen, wurde ich stiller Betrachter der als medialer Nebel im Netz wabbernden, sogenannten &#8220;Blogosph&#228;re&#8221;.<br />
W&#228;hrend die Fahrradfahrer sich inzwischen recht gut daran gew&#246;hnt haben, dass sie einfach Fahrrad fahren, scheint es das Grundbed&#252;rfnis einiger bloggender Menschen zu sein, sich selbst immer wieder der leidenschaftlichen Diskussion zu stellen, was Blogs sind und vor allem was nicht. Beliebt sind hier die Begriffe &#8220;Relevanz&#8221; und &#8220;Substanz&#8221;, die man, um ernstgenommen zu werden allerdings nur noch in einem ironischen Kontext verwenden darf. Ausgenommen nat&#252;rlich, wenn man sich im Meeting mit einem Werbepartner befindet.<br />
Es ist lustig. Wenn man sich mehr als zwei Jahre mit einem so jungen Medium besch&#228;ftigt, ist man schnell ein alter Hase. Zumindest f&#252;hlt es sich so an, wenn jedes Quartal die selbe Diskussionen der selben Diskutaten abl&#228;uft. Etwa der ewige Krieg &#8220;Blogger vs. Journalisten&#8221; wirkt wie ein Boxkampf &#252;ber f&#252;nfhundert Runden, in dem sich die Boxer nur noch aus ihrer Ringecke beschimpfen und bespucken. Eine &#252;berall so senfig angereicherte Diskussion, dass man die Wurst kaum mehr sieht, um die es geht. Wenn es denn &#252;berhaupt mal eine gab. Und hier gibt&#8217;s grad noch ein bisschen Ketchup drauf.</p>

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