27. Oktober 2008 - 18:27 Uhr
Heizung aufdrehen (voll). Der kleinen Nachbarstochter eine Schaufel Sand aus ihrem Kasten abschwatzen (mit Bonbons). Sand auf dem Fußboden verteilen (gleichmäßig). Meeresrauschen aufdrehen (leise). Die Yukka-Palme fokussieren (fest).
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26. Oktober 2008 - 15:26 Uhr
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22. Oktober 2008 - 03:51 Uhr
Der Zug Fortschritt rollt. Mal ist es schön im Abteil mitzufahren – mal möchte man sich vor die Gleise werfen. Das elektrische Buch wird kommen. Früher oder später. Die prognostischen Freudengesänge im Land der digitalen Eingeborenen klingen laut und tönen wohl. Und plötzlich findet man sich selber auf der anderen Seite der Digitalität wieder – als Verfechter des Papiers.
Ich liebe Bücher. Ich lese Bücher. Ich sammle Bücher in selbstgebauten Schränken. Ich mag schöne Dinge, die sich nicht mit einen Knopfdruck an- und ausschalten lassen. Für mich ist es nicht nur die Haptik der Bücher beim Lesen, es ist nicht die existenzielle Verteidigung eines Geschäftsmodells. Ich bin weder Verleger, Buchhändler, noch Bibliothekar.
Beschriebene, bebilderte Papierseiten im Einband. Ich mag Bücher so wie sie sind. Die Träume vom ständig und überall verfügbaren Medium, vom Roman als preisgünstige Datei und von der totalen Digitalisierung sind mir fremd. Die Utopie der Digitalität – die Vereinfachung des Alltages und die Möglichkeit der Konzentration auf das Wesentliche, Zeitersparnis und Lebensqualität sind vielleicht nicht endgültig gescheitert, zum heutigen Zeitpunkt aber ins direkte Gegenteil verkehrt Da wird mir sicher jeder beipflichten, der auch in einem Büro arbeitet. Die Erweiterung des Lebens ins Digitale hinaus fand ich nie verkehrt, die Verwandlung unter dem Banner des bedingunslosen Fortschritts habe ich ich aber immer kritisch betrachtet, die Vision einer vollkommen vernetzten Welt, die sich im Wunsch nach Entmaterialisierung stattdessen digitalisiert, ebenso.
Aber warum also nicht einen E-Reader auf dem man jedes Buch zu günstigsten Konditionen laden kann, dass witterungs- und wetterfest mit schier endloser Batterielaufzeit aufwartet und handlich praktisch gut lesbar in der Handtasche getragen werden kann? Weil…
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17 Kommentare » | Literatur
18. Oktober 2008 - 18:14 Uhr
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18. Oktober 2008 - 18:12 Uhr
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