Archiv für Mai 2007


.it socks

20. Mai 2007 - 15:35 Uhr

Manche Phänomene sind allzu bekannt, werden aber selten selbst erlebt.
Dazu gehört das mysteriöse Verschwinden einer Socke, ein Erlebnis dem man kaum beiwohnen kann, da die Waschmaschine wie ein Grab schweigt…

Mitternächtliches Baden im Bodensee war kalt und gefahrenreich und forderte seine Opfer, jedenfalls eines – die Socke. Irgendwo auf dem Weg zurück vom Strand zur Strandbar. Nicht wiederauffindbar, barfüssig, bar jeder Nüchternheit. Wunderbar, aber!

Das passiert, das geschieht, das kommt vor, wird sich hier der werte Zuleser sagen – fragen wird er sich, warum einer Socke so viel Bedeutung beigemessen wird und da stehe ich nun als Autor in der Erklärungsnot.

Es ist Sonntag.

Ja ja, so ist das eben, Leben eben, schön daneben. Wenn man das Leben so bejaht, entstehen viele Fragen erst gar nicht.
So eine Prosa, die ist rosa und der Wille diese Brille abzunehmen, existiert gerade nur noch beiläufig und pocht ein bisschen im Hinterkopf – so ähnlich wie der Gin Tonic von gestern.

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.informationsflut-staudammbau

19. Mai 2007 - 14:02 Uhr

Gerade ohne bestimmte Namen und Themen zu nennen, stelle ich hier mal hocherfreut fest, dass eine der großartigsten Eigenschaften des Mediums Internet die Individualselektion ist, die einem das Ignorieren der negativen Seite der Meinungsfreiheit – dass eben auch jeder meint, sich zu allem äußern zu müssen – mit einem simplen Mausklick erlaubt.

Wenn die [x]-Taste eine Erfindung war/wäre, ist sie für das Internet die großartigste überhaupt.
Genauso wie dieser Beitrag als langweilig, irrelevant und falsch angesehen werden kann und darf und mit einer Taste oder einem Klick aus eurem Feedreader oder von eurem Browser verschwindet…

Was ich heute alles ignoriert und gelöscht habe. Fantastisch!

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.stöckeles werfe (und das hervorkramen eines alptrauma)

18. Mai 2007 - 10:31 Uhr

…würde der Schwabe vielleicht sagen.

Apropos Schwäbisch: Wusstet Ihr, dass “Bröckeles lache” der schwäbische Ausdruck für? na? Genau! für “sich übergeben” ist. An ausgeprägtem Sprachwitz mangelts ihnen also nicht, den Schwaben.

Apropos “apropos”. Ich habe die Angewohnheit, dieses Wort zu verwenden, um meine Gedankensprünge zu kitten, die beim verbalen Schwadronieren bisweilen aufreten können. Aber ich denke auch meine Zuleser* wissen, was ich da meine, wenn ich von inhaltlicher Zusammenhangslosigkeit spreche… Themarückbesinnung:

Ein Sesamstraßenstöckchen. (Schön alliterativ. Hihi)

Ja, ich spare mir hier mal das Fragen kopieren und einfügen und damit entziehe ich mich auch dem Drang/Zwang, eine originelle Antwort darunter schreiben zu müssen.
Nicht weil ich “Stöckchen” prinzipiell blöd finde, was ich ja eigentlich schon tue, aber ich bin zu inkonsequent, um kategorisch zu sein und ein einzelnes Stöckchen ist immer etwas anderes, als dieses ganze Stöckchengewerfe, das ja nur die Blogger selber, nicht aber die Zuleser** interessiert, sondern weil ich rein thematisch mit der Sesamstraße nichts, aber auch gar nichts anfangen kann.

Die Erziehung meiner Eltern hielt mich größtenteils vom Fernsehen fern, und dass was ich noch sah, hielt ich selten für erinnerungswert und ist heute ein sehr blasser Schleier zwischen lebhafteren (weil selber erlebten) Kindheitserinnerungen.

In der Sesamstraße gibt es doch so einen scheusslichen Vogel. Ich mein nach rein ästhetischen Gesichtspunkten, gewinnt keiner von denen einen Preis. Dieser Vogel jedenfalls, sorgte für schauerliche Alpträume bei meiner Schwester, was ich ja eigentlich kaum noch erinnern dürfte, wenn sie mir dies nicht haarklein erzählt hätte.
Ohja, meine Schwester kann und konnte erzählen, lebhaft, detailgetreu und genüsslich wurde jede einzige grausliche Facette armen kleinen Kinderohren verkündet.
Die Phantasie, von der ich immer schon zuviel besaß, erledigte den Rest, so dass ich nächste Nacht fast den selben Alptraum hatte. (Während ich diese Zeilen schreibe, merke ich erst wie tief dieses Trauma sitzt. Mein Gott, ich war doch noch ein Kind!)
Dieses geschnabelte und gefiederte Monster, saß draußen auf dem Fensterbrett pickte gegen die Scheibe, wollte herein und – was wohl?! – mich und meine Familie töten.

Schlimm sowas und komisch auch, denn im Grund habe ich Vögel und Fliegen immer bewundert und geliebt. Apropos Fliegen:

Das Weiterwerfen des Stöckchens spare ich mir mal, aber ihr könnt gern euren schlimmsten fernsehfiktiv motivierten Alpträume in den Kommentaren erzählen.

*Zuhörer, Zuschauer, Zuleser. Die logische Konsequenz!**Wiederholung fundamentiert ein Wort im Sprachgedächtnis.

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15. Mai 2007 - 22:23 Uhr

Meine Liebe ist mir leb!

(Aus der Reihe: Umkehrschlussfolgerungen)

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15. Mai 2007 - 22:09 Uhr

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