.digitale bildaufnahmen einer ostseereise
31. Mai 2007 - 19:13 Uhr
Ende Stuttgart, Anfang Reise. Es mag andere, hochwertigere Freiheitsgefühle geben, dieses jedoch zeichnet sich durch pure Lebensfreude aus. Ehret den Anfängen! Weiterlesen »
~ Augenblickpunkte ~

Ende Stuttgart, Anfang Reise. Es mag andere, hochwertigere Freiheitsgefühle geben, dieses jedoch zeichnet sich durch pure Lebensfreude aus. Ehret den Anfängen! Weiterlesen »
Ich bin dabei, mehr bei Onezblog.
(Später mehr, jetzt ist Ostseeurlaub)
“Man kann reininterpretieren was viel man will, solange man es begründen kann“, sagte mein Deutschlehrer.
Spiegel-Autoren kennen wohl nur die erste Häfte des Satzes. Und so findet Daniel Haas unter jedem Stein, den er umdreht, einen Globalisierungsgegner.
Smog around the clock.
Die von Land- und Seeluft sanft umstreichelten Augen eines Jungen, der Kleinstadtgrünheit gewohnt ist, tränen hier im Stadtsommerfeinstaub.
Ansonsten flaniert es sich hier ganz ungeniert und man kann den Brauereien dafür dankbar sein, dass sie ihr Export nicht exportieren, sondern damit die Kehlen der intellektuellen Arbeiterklasse auf öffentlichen Trinkplätzen wässern in the City Night.
Stadtleben, statt Leben auf dem Land wäre für nichts für mich, mal langdauergültig gesehen, home is where heart ist und ich habe ein grünes Herz.
Zumdem schreitet die Urbanisierung in Sieben-Meilen-Stiefeln vorran und man läuft ja immer mit, mit dem Fortschritt, auch auf dem Land, was ja nun auch nicht mehr soviel Land ist, sondern eher City Lite, wenn ich mal Vergleiche anstellen darf.
Unterflächlich sind Menschen in der Stadt auch nicht anders, nur mehr. Die selben (Stereo-)Typen und gesichtsträgertechnisch irgendwo gleichzeitig zwischen gepflegter Langweile und gehetzer Eile. Als Arbeiter und mit Wandfarbe an der an Arbeit aktiv beteiligten Körperteilen tingel ich als Flanierraupe durchs Getümmel und beteilige mich am Unbeteiligtsein.
Die wunderbare Welt des Wiedersehens.
Das ist schon komisch.
Also das mit dem Nicht-Internet und dem Internet, aber beginnen wir am Anfang der Geschichte.
Es werde Licht, Peter Licht.
Harhar.
Morgen werden mich meine eloquenteren Synapsen für diesen schlechten Witz prügeln, aber heute ist nicht morgen, was mir schon öfters zum Verhängnis wurde, aber diese Betrachtung ist hier so überflüssig wie Lage Nummer Vier bei 4-lagigem Klopapier.
Wie in der Parteien-Politik, ist das Auswählen eines Radiosenders immer eine Frage des kleineren Übels. Der badische Raum hier wird beherrscht von SWR3, Radio 7 und ähnlichen fünfzig Songs umfassenden in den Äther gesendeten Playlists.
Anders beim österreichischem Sender FM4, der immer wieder beweist, dass guter Geschmack auch massentauglich und finanziell erfolgreich sein kann. Im Jahr 2001 hörte ich auf eben diesem Sender den wunderbaren Song “Sonnendeck” eines mir unbekannten Künstlers. Den Song vergaß ich wieder und die Geschichte geht im Jahr 2007 weiter…