Archiv für August 2006


.ha noi

26. August 2006 - 16:26 Uhr

“Napoleon hat die Kehrwoche erfunden”

(aus NEON – Unnützes Wissen)

Des glaub i net. Des woar der schwoab.

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.kkk – oder wo der hund begraben liegt…

26. August 2006 - 16:17 Uhr

Nein es geht hier nicht um die konspirative Versammlung lustiger Faschingsnarren mit weißen Spitzmützen. Es geht nicht um den Ku Klux Klan.

Gemeint ist Kiel, Köln und nun auch Konstanz, die Achse der Kofferbomber.

Neben der Industrie für Koffer mit Rollen profitieren nun vor allem Sicherheitsfanatiker und Kamera-in-öffentlichen-Räumen-Installierer vom nun in Deutschland angekommenen Terror und der daraus resultierenden Panik. Und natürlich die Xenophobilen, die “Angst vor muselmanischen Augen” haben.

So jetzt ist es wieder an der Zeit die Leier aus dem Kasten zu holen um das alte Lied zu singen. Von der Symptom- und Ursachenbekämpfung.
Nicht nur die Schulmedizin rupft das Unkraut am Grün und nicht an der Wurzel heraus, sondern auch die Sicherheitspolitik beschränkt sich aufs Reagieren. Oder eben aufs Überreagieren.

Der Grund für den Terror ist nicht der, dass wir zuwenig Internetüberwachung und Kameras auf öffentlichen Plätzen haben. Auch nicht, dass keine bewaffneten Sicherheitsleute in Zügen patrollieren. So gut die Polizei bisher auch gearbeitet hat, es gibt Millionen Koffer die an Bahnhöfen rumstehen.
Eine flächendeckende Überwachung würde das Terrorrisiko (an den vielen “R” in diesem Wort hätte Herr A.H. aus B. seine linguistische helle Freude gehabt) maximal um 0,01% senken, höchtens.

Symptombekämpfung halt und dazu auch noch recht uneffektiv. Auch bei der besten Überwachung werden Anschläge immer möglich sein, macht euch das klar.

Eigentlich sollte man sich einfach nur die (globale) Frage stellen, was der Grund dafür ist, dass uns Koffer- und Liquid-Bomber ans Leder wollen? Da liegt nämlich der Hund begraben…

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.zahlendreher

26. August 2006 - 00:23 Uhr

Da war diese Frau vor mir an der Kasse in der Bodenseetherme.
Nach fünf Minuten kam sie inzwischen sehr verärgert an die Reihe und blaffte die Kassiererin an, dass sie ihren Spind nicht finden würde, da es die “Nummer 600″ nicht gebe.

Souverän machte die Kassiererin die Frau darauf aufmerksam, dass sie den Spindschlüssel falsch herum hielt und das es die “Nummer 009″ sehr wohl geben würde.
Der Mund der Frau, die gerade zu einer neuen Schimpftirade ansetzen wollte, klappte sichtbar peinlich berührt zu und sie brachte nur noch einen unartikuliertes, nach dem Versuch einer Entschuldigung klingendes “Das…hm…ok..aha” heraus, während ich meinen Gesichtsmuskeln befehlen musste, stillzuhalten.

Dieser amüsante Zahlendreher erinnerte mich an den fantastischen Kinderkrimi “Gepäckschein 666” von Alfred Weidenmann.

Peter, Page im Hotel Atlantic, soll für seinen amerikanischen Gast und neuen Freund ein Gepäckstück mit Kricketschlägern abholen. Aber der Beamte hält den Gepäckschein falsch herum – und so kommen Peter und Francis nicht nur zu einem Koffer voller Geldscheine, sondern auch Bankräubern auf die Spur.

Das Buch, angelehnt an “Emil & die Detektive” von Erich Kästner, ist wirklich sehr nett zu lesen. Wer also Kinder hat, die gerade ins “???-Alter” kommen, soll ihnen gefälligst dieses Buch zum Geburtstag kaufen (und dann heimlich selber lesen).

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.bar

25. August 2006 - 09:47 Uhr

Es gibt Dinge in der modernen Welt, die ich völlig an mir vorbeigehen lasse. Das Zahlen mit der EC-Karte zum Beispiel. Nur einmal (in Zahlen: 1) habe ich bisher damit gezahlt.

Mein Bezug zu Geld ist der, dass ich es ausgebe. Manchmal schneller als ich es sollte. Da reicht es mir schon, dass Geld eine Abstraktion ist. Brauche ich denn eine Abstraktion der Abstraktion?

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.rheinfall

24. August 2006 - 16:22 Uhr

Nein, nicht der Rheinfall bei Schaffhausen – der aber trotzdem unbedingt besuchenswert ist – sondern nur ein schlechtes Titel-Wortspiel.
Es geht um in den Rhein gefallene, verlorene und angestrandete Schuhe. Daher R(h)einfall. Auf Rheinschuh.de gibt es beindruckende Galerien mit über 800 Bildern von “Rheinschuhen”.

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(via Bodenseepeter.de, der Blogger der mir geografisch am nächsten ist)

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